NATURPARKS

NATURPARK GORBEIA

NATURPARK GORBEIA

Mit 1.482 Metern ragt der Gorbeia zwischen Gipfeln und Kalkschluchten hervor, umrahmt vom Grün des Gebirgszugs Anboto. Der Gorbeia ist einer der fünf Signalberge Biskayas, von deren Gipfeln einst mit Feuer- und Hornsignalen die Ratsversammlungen einberufen wurden. Ein magischer Ort an der Provinzgrenze zwischen Alava und Biskaya, mit einer wunderbaren Aussicht. In seinen Buchen- und Eichenwäldern finden sich prähistorische Zeugnisse und eine vielfältige Flora und Fauna. Er ist eines der Lieblingsziele erfahrener baskischer Bergwanderer und das will schon etwas heißen.

NATURPARK AIZKORRI-ARATZ

NATURPARK AIZKORRI-ARATZ

Auf 19.400 Hektar finden sich die Berggipfel Altzania, Aizkorri, Urkilla, Zaraia und Aitxuri und die Quellen von drei wichtigen Flüsse Gipuzkoas: Deba, Urola und Oria. In diesem Gebiet mit seinen Kalksteinmassiven liegt auch die Wallfahrtsstätte Arantzazu mit der wunderschönen und schlichten gotischen Marienfigur der Jungfrau von Arantzazu auf einem Weißdornzweig mit einer Tierglocke. Der Legende nach soll der Schäfer Rodrigo de Balzategi sie im Jahr 1469 gefunden haben, woraufhin die in jenem Jahr herrschende Dürre ein Ende hatte und Regenfälle einsetzten. Außerdem befinden sich in dieser Gegend neun Megalithanlagen: fünf Dolmen (Aizkorritxo, Artzanburu, Gorostiaran West, Kalparmuñobarrena und Pagobakoitza), drei Hügelgräber (Gorostiaran Ost, Malla und San Adrián) sowie der Menhir von Zorrotzarri, alle auf einer Höhe von mehr als 1.100 m über dem Meeresspiegel.

NATURPARK IZKI

NATURPARK IZKI

Hier kann man auf den Muela steigen, von wo aus man den Buchenwald und das undurchdringliche, von Buchsbaum dominierte Unterholz bewundern kann, eine dichte Vegetation, die aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen, unter denen sie sich entwickelt, die Gestalt von Buschwerk hat. Man kann auch - vergeblich - versuchen, die Santa Teodosia Esche oder die Linde oder die Esche von Antoñana zu umarmen, allesamt Bäume mit einem Umfang von über fünf Metern, die bewahrt und gepflegt werden, wie es derartigen Schätzen gebührt. In diesem für die Berge Alavas so charakteristischen Park leben ca. 775 Exemplare des Mittelspechts (Dendrocopos medius), eines etwa 20 Zentimeter großen Vogels, den man dank seines roten Gefieders am Kopf leicht erkennt.

NATURPARK VALDEREJO

NATURPARK VALDEREJO

Die größte Gänsegeier-Kolonie des Baskenlands lebt in diesem Naturpark. Seine schroffen Felswände bilden ein ideales Habitat zum Nisten und Brüten, weshalb man hier das wunderbare Schauspiel der am Himmel kreisenden Geier bewundern kann. Dank der konsequenten Schutz- und Umweltsanierungspläne ist dieser Vogel heute nicht mehr gefährdet. Neben zahlreichen anderen Arten leben in dieser Gegend außerdem Schmutzgeier, Wanderfalken, Alpensegler und Steinrötel. Für Anhänger der Ornithologie und Tierliebhaber ist dieser Naturpark also ein Paradies. Auch Wildkatzen, Rehe und Steinmarder sind hier im Westen Alavas anzutreffen.

NATURPARK ARMAÑÓN

NATURPARK ARMAÑÓN

Ganz im Westen Biskayas, an der Grenze zu Kantabrien, liegt der Naturpark Armañón oder Ranero, ein Gebirgsmassiv mit spektakulären Kalksteinreliefs. In dieser Gegend mit ihren Hügel- und Bergketten gibt es über 200 Horizontal- und Schachthöhen, z.B. die Torca del Carlista, mit über 400 m Länge, 250 m Breite und 90 m Höhe eine der größten Höhlen Europas. Der Gipfel des Armañón (854 m) ist die höchste Erhebung des Massivs, in dem es darüber hinaus noch weitere Berge gibt: Ranero (737 m), Surbias (638 m) und Los Jorrios (837 m). Sehr imposant sind auch der Buchenwald von Balgerri und die Megalith-Monumente im Carrantza-Tal.

NATURPARK URKIOLA

NATURPARK URKIOLA

Der Gebirgszug Aramotz-Eskubaratz, die Berge des Kreises Durango und die Aragio-Gebirgskette bilden diesen Naturpark im Südwesten von Biskaya. Aufgrund seiner Orografie ist er ein beliebtes Ziel fürvon Bergsteigern und er ist Habitat von Greifvögeln, Baummardern, Steinmardern, Hermelinen und vielen weiteren Spezies. Fast die Hälfte seines Waldbestands bilden Buchen, Eichen, Steineichen, Birken und Pyrenäeneichen, die je nach Jahreszeit in herrlicher Farbenpracht erstrahlen. Das Holz der gestutzten Buchen von Aldazitala in der Nähe des Urkiola-Passes war für die Köhler bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Einnahmequelle. Heute bilden sie mit ihren langen Ästen, die zum Himmel zu flehen scheinen, eine herrliche, bizarre Landschaft.

NATURPARK AIAKO HARRIA - PEÑAS DE AIA

NATURPARK AIAKO HARRIA - PEÑAS DE AIA

Als Ausläufer der Pyrenäen erheben sich ganz im Osten Gipuzkoas, zwischen den Flüssen Bidasoa und Urumea, die Peñas de Aia (Aiako Harria). Nur knapp 10 Kilometer vom Meer entfernt, zeichnet sich die charakteristische Silhouette dieser Felsen ab, die aus dem Erdaltertum oder Paläozoikum stammen und das einzige Granitmassiv des Baskenlandes sind. Seine imponierende Schönheit kann man aus nächster Nähe inmitten der Natur genießen, wenn man um Erlaubnis bittet, in der Nähe der Arritxulo-Hütte zu campen. Es lohnt sich, dort zu übernachten und am nächsten Morgen inmitten dieser Pracht zu erwachen. Auf dem Weg von den Peñas ins Tal trifft man auf Bäche, die sich verschlungene Wege gegraben haben, wie der Aiztondo mit einem spektakulären 100 Meter hohen Wasserfall oder der Endara, umgeben von Eichenwäldern.

NATURPARK PAGOETA

NATURPARK PAGOETA

Harmonisch eingebettet zwischen ländlicher und urbaner Landschaft, umfasst dieser 2.860 Hektar große Naturpark in Gipuzkoa ein breites Angebot, das Museen, Natur, Kulturerbe und Wanderwege umfasst. Um sich einen Überblick zu verschaffen und sich für eine der vielen Möglichkeiten zu entscheiden, besucht man am besten das Bauernhaus Iturraran aus dem 18. Jahrhundert, das auch Besucherzentrum ist und in dem Alt und Jung mit interaktiven didaktischen Workshops auf unterhaltsame Weise mehr über die Umgebung und ihre Besonderheiten erfahren. Seine Fauna mit Rindern der Rasse „Betizu“, den „Pottoka“-Pferden oder dem Siebenschläfer und als Kuriosität, einem Schmutzgeierpärchen, das jedes Jahr aus Afrika kommt, um hier zu brüten, ist spektakulär.

LA ARBOLEDA

LA ARBOLEDA

Heutzutage ein Ort der Unterhaltung und des Freizeitvergnügens wurde in dem einstigen Bergarbeiterdorf La Arboleda Eisen abgebaut. Die ehemaligen Minen sind heute künstliche Seen inmitten einer grünen Landschaft, die sich ideal zum Angeln, jedcoh ncht zum Baden eignen. Das ehemalige Bergarbeiterstädtchen, das man über eine kurvenreiche Straße erreicht, erstreckt sich über das Triano-Gebirge im oberen Teil der Gemeinde Valle de Trápaga-Trapagaran und ist 7,5 km vom Ortskern entfernt. Einfacher geht es mit der Seilbahn bis zum Ortsteil La Reineta. Dieses Transportmittel aus dem Jahr 1926 wurde in der Zeit des Bergbaus stark genutzt. Heutzutage ermöglicht eine Fahrt mit der Standseilbahn einen herrlichen Blick auf die Abra, die Bucht von Bilbao. Von La Reineta ist es nur ein Kilometer bis nach La Arboleda. Hier gibt es mehrere Erholungsgebiete, Sporteinrichtungen (Fußballfeld, Frontón…), eine Herberge der Provinzregierung von Bizkaya und das Umweltmuseum und Interpretationszentrum Peñas Negras, wo dem Besucher eine Reihe markierter Routen bereitstehen, um sowohl die Landschaft als auch die Überreste des Bergbaus zu entdecken und kennenzulernen.

RIOJA ALAVESA

RIOJA ALAVESA

Wein ist Kultur, aber auch Natur pur. Und die Natur der Rioja Alavesa verschmilzt mit ihren Weinbergen zu einem vielfarbigen Postkartenbild, das man fast riechen oder gar schmecken kann. Aromatische Pflanzen wachsen zwischen den Feldern, während der geduldige Ebro ruhig dahinfließt und die Vögel am Himmel ihre Kreise ziehen. Ein ganz besonderer Ort, den man als Weinliebhaber schluckweise kennenlernen sollte. Weinberge, Getreidefelder und Olivenhaine verheißen bestes Essen und Trinken. An wenigen Orten gelingt den Früchten der Natur eine derart perfekte Symbiose mit den Bewohnern und ihren Traditionen. Von hier aus sollte man auch einen Ausflug zu den Lagunen von Laguardia unternehmen, einem geschützten Biotop im Herzen der Rioja Alavesa, in der Nähe des von einer Stadtmauer umgebenen Städtchens Laguardia. Dieser Lagunen-Komplex umfasst vier kleine und charakteristische Feuchtgebiete. Die Lagunen Carravalseca und Carralogroño verwandeln sich im Sommer zu trockenen, flachen Senken, überzogen von einer weißen Salzkruste, die das verdampfte Wasser hinterlassen hat. Ein wunderschöner, an eine Mondlandschaft erinnernder Anblick.