EDURNE PASABAN

BERGSTEIGER

Ihr Name ist Legende. Nicht umsonst war die 1973 in Tolosa geborene Edurne Pasaban die erste Frau in der Geschichte, die alle 14 Achttausender und damit die höchsten Berge der Welt, bezwungen hat. Nach dem Erhalt zahlreicher Auszeichnungen, unter anderem auch der Goldmedaille für sportliche Verdienste 2010 und dem Preis „Universelle Baskin“, der ihr von der baskischen Regierung im Jahr 2011 verliehen wurde, hält Edurne Pasabán heutzutage Vorträge in Unternehmen und Sportorganisationen und hat ein eigenes Reisebüro, KABI by Edurne Pasaban (www.kabi-travels.com), das sich auf die Organisation individuell zugeschnittener Reisen durch das Baskenland und die Pyrenäen spezialisiert hat. Zusätzlich bringt sie auch all ihre Kraft und Leidenschaft in die Stiftung Mountaineers for the Himalayas Foundation ein. Diese Stiftung wurde mit dem Ziel gegründet, Ausbildungsprojekte für Kinder im Himalaya durchzuführen. Wie schon gesagt, sie ist eine echte Legende.

Pinterest
LinkedIn
Blog
Edurne Pasaban
FRAGEBOGEN
Ich bin neu im Baskenland, was sollte ich zuerst besichtigen?

Die Stadt San Sebastián.

Das beste Gericht der baskischen Küche ist...

Für mich sind die dicken Bohnen aus Tolosa oder eine leckere kantabrische Seebrasse die besten Gerichte der baskischen Küche.

Welcher ist Ihr Lieblings-Pintxo? Vielleicht ein Selbstgemachter?

Ein Pintxo mit Thunfisch und kantabrischen Anchovis mit einer Peperoni aus Ibarra und ein Pintxo mit Kalbsbäckchen.

Aus der Vielfalt der baskischen Musik, welches Lied und/oder prominenter Autor gefällt Ihnen besonders gut?

Benito lertxundi „Udazken Koloretan“
Mikel Laboa „Hegoak ebaki banizkio“

Welchen kunstbezogenen Ort (Kirche, Museum, Skulptur ...) darf ich bei einem Besuch des Baskenlandes nicht verpassen?

Das Chillida-Leku-Museum und Arantzazu.

Nennen Sie mir einen für Sie ganz besonderen Platz im Baskenland, einen Ort, an dem Sie sich gerne verlieren und sich so richtig wohl fühlen.

Manchmal gehe ich gerne an die Küste und manchmal in die Berge. Von San Juan über Jaizkibel nach Hondarrabi zu wandern, die dortige Küste, die Steilklippen und das kantabrische Meer zu bestaunen, gibt mir Ruhe. Durch die Wälder und Wiesen von Aralar zu streifen verleiht mir ein Gefühl der Freiheit.

Wenn ich mit Kindern unterwegs bin, was sollte ich Ihnen Ihrer Meinung nach zeigen oder welche Aktivitäten könnte ich mit Ihnen unternehmen?

Es gibt viele Aktivitäten, die man mit Kindern unternehmen kann, wie etwa Wanderungen in den Bergen und Wäldern des Pagoeta Naturparks und ein Besuch der Eisenhütte von Agorregi.

Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der das Baskenland zum ersten Mal besucht?

Dass er versuchen sollte, Erfahrungen zu finden, die ihn die baskische Kultur von innen heraus, als ein Teil von ihr, erleben lassen. Dass er die Empfehlungen der Einheimischen annimmt. Dass er auf jeden Fall auch das Landesinnere des Baskenlandes besucht, das genauso viel Schönes zu bieten hat wie die Küstengebiete, damit er unsere Kultur und unser Wesen sieht und versteht.

Was vermissen Sie am meisten, wenn Sie sich weit weg von Ihrer Heimat befinden?

Unsere Gastronomie, unsere Berge. In den Bergen zu sein und den Salzgeruch des Meeres zu riechen.

Für Sie ist das Schönste am Baskenland...

Die Menschen des Baskenlandes. Ich bin sicher, dass die Besucher des Baskenlandes den besten Eindruck von uns mitnehmen.

Wenn Sie ein auswärtiger Freund besucht, was zeigen Sie ihm auf jeden Fall?

Der Windkamm in San Sebastián und die Altstadt mit ihren Pintxos.

Wann ist das Baskenland am schönsten: im Frühjahr, im Sommer, im Herbst oder im Winter?

Das kommt auf die Gegend an, die Sie besuchen, aber ich finde, dass sowohl Frühling, Sommer und natürlich der Herbst mit seinen Farben gute Zeiten für einen Besuch sind.

Welches ist Ihr Lieblingsfest oder Ereignis im Baskenland?

Die Regatten in der Bucht von La Concha sind ein sportliches und kulturelles Ereignis, bei dem man die unter den Basken herrschende Stimmung und Atmosphäre erleben kann. Der Tag des Heiligen Sebastián und der Trommlerumzug.