ARITZ ARANBURU

SURFER

Schon im Alter von 7 Jahren begann der 1985 in Zarautz geborene Aritz Aranburu die ersten Wellen zu reiten. Nachdem er 2009 als der drittbeste Surfer der Welt eingestuft wurde, kehrte er im Jahr 2013 an die Spitze der Surfelite zurück. Seine Leistungen brachten ihm unter anderem die Auszeichnung „Baskischer Sportler des Jahres 2007“ ein. Aritz Aramburu nimmt nicht nur an den wichtigsten Meisterschaften teil, seine ungeheure Reiselust und seine atemberaubenden Videos und Fotos haben ihn auch zu einer anerkannten Blogger-Größe werden lassen. Neben seinen geliebten Wellen und dem Surfen, ist er auch ein Experte für Kultur und Gastronomie, der es liebt, die Geheimnisse und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der von ihm besuchten Orte, und hierbei vor allem die seiner Heimat, des Baskenlandes, zu entdecken.

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Aritz Aranburu
FRAGEBOGEN
Ich bin neu im Baskenland, was sollte ich zuerst besichtigen?

Ich würde Ihnen einen Besuch in Zarautz empfehlen, um einen Spaziergang entlang der Strandpromenade und ein Bad im Meer zu genießen. Dann würde ich auf der Küstenstraße weiterfahren in Richtung Getaria, Zumaia... und auch nach San Sebastián.

Das beste Gericht der baskischen Küche ist...

Bei so vielen Optionen fällt die Wahl schwer, aber ich entscheide mich meistens für ein gutes Kotelett und frischen Fisch vom Grill in Getaria.

Welcher ist Ihr Lieblings-Pintxo? Vielleicht ein Selbstgemachter?

Ich bereite normalerweise einen Pintxo mit Avocado, Tomate, Olivenöl und etwas Idiazábal-Käse auf Toast zu. Ich mag auch den McKobe Mini-Burger, den die Bar “A fuego Negro” mitten in der Altstadt von San Sebastián anbietet.

Aus der Vielfalt der baskischen Musik, welches Lied und/oder prominenter Autor gefällt Ihnen besonders gut?

Ich mag die Musik von We are Standard sehr, die ich schon bei verschiedenen Gelegenheiten getroffen habe und zu denen ich ein gutes Verhältnis habe. Andererseits ist Mikel Laboa ein Musiker, den ich schon immer sehr bewundert habe. Ich höre seine Musik seit meiner Kindheit.

Welchen kunstbezogenen Ort (Kirche, Museum, Skulptur ...) darf ich bei einem Besuch des Baskenlandes nicht verpassen?

Das Heiligtum von Aranzazu ist meiner Meinung nach aufgrund des Bauwerks und seiner Lage absolut spektakulär. Was die Museen betrifft, so hatte ich vor kurzem Gelegenheit, inmitten der Haie im Aquarium von San Sebastián zu schwimmen. Das ist auf jeden Fall ein einzigartiges Erlebnis, ich habe es sehr genossen.

Nennen Sie mir einen für Sie ganz besonderen Platz im Baskenland, einen Ort, an dem Sie sich gerne verlieren und sich so richtig wohl fühlen.

Das ganze Gebiet von Urdaibai ist einzigartig. Nicht nur wegen der Welle von Mundaka, sondern vor allem wegen der Schönheit der Landschaft. Hier gibt es viele Orte, die man nicht verpassen sollte.

Wenn ich mit Kindern unterwegs bin, was sollte ich Ihnen Ihrer Meinung nach zeigen oder welche Aktivitäten könnte ich mit Ihnen unternehmen?

Ich würd mit Ihnen zum Surfen an den Strand in Zarautz fahren. Das ist etwas, was Kinder lieben, denn es kombiniert Meer, Natur und Surfen. Außerdem ist es ein Plan für die ganze Familie, da Surfen ein Sport ist, den man in jedem Alter ausüben kann.

Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der das Baskenland zum ersten Mal besucht?

Ich würde ihm sagen, er sollte sich für unsere Kultur, unsere Sitten und Traditionen interessieren. Und keine Angst haben nachzufragen oder teilzunehmen. Wir Basken lieben es zu teilen und immer von unserem Besten zu geben. Diese gemeinsame Erfahrung erlaubt dem Besucher, eine bleibende Erinnerung mitzunehmen.

Was vermissen Sie am meisten, wenn Sie sich weit weg von Ihrer Heimat befinden?

Neben der Familie und den Freunden vermisse ich unsere vielen Möglichkeiten und Alternativen. Dies bezieht sich sowohl auf das große Angebot an Freizeitaktivitäten, Kultur und Gastronomie als auch die Möglichkeiten, welche die Umgebung bietet. Bei uns kann man z.B. morgens Surfen und nachmittags eine Bergtour machen.

Für Sie ist das Schönste am Baskenland...

Ich glaube, die Gesamtheit aller Elemente macht es so wunderbar. Sein Wert liegt in der Summe aller Details, die es so besonders machen. Wir haben das Glück in einer Gegend mit einem besonderen Zauber und großer Vielfalt zu leben. Angefangen beim Strand bis hin zu den Bergen, den Ebenen, den Wäldern… Und das Ganze sehr konzentriert und mit einer großen Vielfalt an kulturellen, gastronomischen und Freizeitangeboten.

Wenn Sie ein auswärtiger Freund besucht, was zeigen Sie ihm auf jeden Fall?

Ich mache immer gerne einen Spaziergang entlang der Strandpromenade von Zarautz und gehe zum Abschluss zum Campingplatz hinauf, der meiner Meinung nach die beste Lage und Aussicht hat. Als Liebhaber guten Essens darf nie eine gute Mahlzeit in Getaria oder ein Abendessen in einer Apfelweinkneipe fehlen.

Wann ist das Baskenland am schönsten: im Frühjahr, im Sommer, im Herbst oder im Winter?

Jede Jahreszeit hat ihren Zauber. Ich glaube, dass die Schönheit des Baskenlandes genau darin besteht, dass es diesen Charme hat und das ganze Jahr über Aktivitäten bietet. In meinem Fall ist der Strand ein gutes Beispiel hierfür. Fast jeder verbindet den Strand mit dem Sommer. Für den Surfer bestehen die besten Bedingungen allerdings zu anderen Jahreszeiten.

Welches ist Ihr Lieblingsfest oder Ereignis im Baskenland?

Es gibt sehr viele und es fällt mir schwer, eines auszuwählen. Ich entscheide mich für die Euskal Jaiak in Zarautz im September. Das sind Feste, die man von Kindesbeinen an mitmacht und an denen das ganze Dorf teilnimmt. Bei den Events denke ich immer gerne an die Surfmeisterschaften in Zarautz. Ich war noch ein Kind, als die erste Meisterschaft organisiert wurde und erinnere mich, dass ich den Surfern voller Bewunderung zusah.